Open Territory
Libor Fojtík, Jana Ilková, Martin Kollar, Ema Lančaričová, Lucia Nimcová, Ivana Palečková, Daniel Šperl
01.12.2023–27.01.2024
FOTOHOF Galerie
Kuratiert von Motahar Amiri
Mit »Open Territory« zeigt der FOTOHOF sieben dokumentarfotografische Ansätze, die sich mit Aspekten des alltäglichen Lebens in Tschechien und der Slowakei beschäftigen. Während die versammelten Werkgruppen in erster Linie aus Beobachtung und Dokumentation der Außenwelt bestehen, lassen sich ihre Stile, Perspektiven und der Kern ihrer künstlerischen Methoden einer, aus der Zeit der tschechischen Avantgarde in die Gegenwart nachwirkenden, surrealistischen Tradition zuordnen.
Martin Kollars »Provisional Arrangement«, setzt sich mit ephemeren Zuständen und der Fragilität des Lebens auseinander, während Jana Ilková in »County« gewöhnliche, aber merkwürdige Situationen in ländlichen Regionen festhält. »Ramble« von Ema Lančaričová ist ein Versuch bildlich zu verdrängt geglaubten Erinnerungen und Momenten zurückzukehren. Libor Fojtíks »Czech Tramps« widmet sich einer abgelegenen Subkultur von "Vagabunden", die in einer kollektiven Fantasie Zuflucht finden. »Public Species« von Ivana Palečková wirft Fragen über den Einfluss des Menschen in einer sich verändernden urbanen Landschaft auf. Den Rausch der Masse sucht »Homo Pragensis« von Daniel Šperl in der modernen Großstadt. In »Olena« erzählt Lucia Nimcovà schließlich filmisch die Geschichte eines prekären Lebens.
Libor Fojtik
Jana Ilkova
Martin Kollar
Ema Lančaričová
Lucia Nimcová
Ivana Palečková
Daniel Šperl
News
Stadtgalerie und FOTOHOF im Stadtwerk und Galerie Eboran an der Ignaz-Harrer-Straße laden gemeinsam zum Galerienspaziergang durch das Viertel ein! Unter dem Motto »Lehen Sehen«, kostenlos, ungefähr einmal im Monat, ganz locker, mit Fragen und Antworten, Künstler:innen und Werken »hautnah« und einer Menge Infos rundherum.
Treffpunkt:
Stadtgalerie Lehen | Inge-Morath-Platz 31 | 5020 Salzburg | Austria
»Open Territory« zeigt sieben dokumentarfotografische Positionen, die sich mit verschiedenen Aspekten des Alltagslebens in Tschechien und der Slowakei befassen: öffentliche Räume, urbane Landschaften, Subkulturen, ländliche Gebiete, das pulsierende Nachtleben und vieles mehr. Während die Arbeiten in dieser Gruppenausstellung in erster Linie aus Beobachtungen und Dokumentationen der Welt bestehen, lassen sich ihre Stile, Perspektiven und ihr Kern der künstlerischen Tradition des magischen Realismus zuordnen. Eine Tradition, die in der kommunistischen Tschechoslowakei besonders lebendig war, und weiterhin viele dazu inspiriert, in der Beobachtung des Alltags einen realistischen Ansatz beizubehalten, aber gleichzeitig eine surreale Gegenüberstellung von Objekten und Menschen vorzunehmen, die die Grenze zwischen Realität und der Fantasie verwischen lässt.