Horáková + Maurer
Fotografie \
17.04.–03.06.2026
FOTOHOF Galerie
Das Werk von Tamara Horáková und Ewald Maurer steht exemplarisch für die Entwicklungen, die in den 1980er Jahren zur Etablierung der Fotografie als künstlerisches Medium führten. Charakteristisch für ihr Frühwerk sind großformatige, mit Liquid Light beschichtete Leinwände, ortsspezifische Installationen sowie eine medienkritische Reflexion politischer Ereignisse. Zentral sind ihre Beiträge zu einer konzeptuellen und abstrakten Fotografie, zum theoretischen Diskurs über die »Basics« des Mediums sowie ihre Interpretation der digitalen und analogen Eigenheiten von bildgebenden Verfahren. Ihr umfassendes und hinsichtlich seiner Materialität »opulentes« Werk (Werner Fenz) ist vielfach ausgezeichnet, ausgestellt, publiziert und gesammelt worden.
Im FOTOHOF führen Horáková und Maurer in großen Schritten durch die Geschichte des Mediums: Von den Schuhen Daguerres über die Ära der Hightech-Labore kurz vor ihrem Kollaps bis hin zum Look jener Apps, in die sich die Fotografie verlagert hat. 460 cm »Russisches Eis« stehen für die russische Invasion und ein »Face with Tears of Joy« spottet dem Wesen der Fotografie in Zeiten von KI.
News
Die Stadtgalerie Lehen, Galerie Eboran und FOTOHOF am Stadtwerk laden gemeinsam zum Galerienspaziergang durch das Viertel ein!
Immer an einem Mittwoch, unter dem Motto »Lehen sehen«, kostenlos, jeden zweiten Monat, ganz locker, mit Fragen und Antworten, Künstler:innen, Kurator:innen und Werken »hautnah« und einer Menge Infos rundherum.
Treffpunkt: Stadtgalerie Lehen | Inge-Morath-Platz 31 | 5020 Salzburg
Horáková/Maurer richten in »Fotografie \« den Blick auf die vielschichtige Beziehung zwischen Fotografie und Malerei in ihrem gemeinsamen Werk. Seit den frühen 1990er Jahren entwickelt das Künstlerduo eine visuelle Sprache, in der fotografische Präzision und malerische Geste ineinandergreifen, sich gegenseitig hinterfragen und erweitern.
Michaela Moscouw
Mit Michaela Moscouw wendet sich das FOTOHOF>ARCHIV in der Ausstellung im >STUDIO einem Bestand zu, welcher zweifellos als ungewöhnlich beschrieben werden kann. Das konservierende Ansinnen eines Kunstarchivs unterlaufend, wurden seine Teile durch die Künstlerin auseinandergenommen, wiederverwendet, weiterverarbeitet. Eine Umwälzung.